Informationen zum Eignungspraktikum

 

Das Eignungspraktikum ist das erste verpflichtende Praxiselement der Lehrer-ausbildung in Nordrhein – Westfalen. Jede Schule ist verpflichtet bis zu 3 Praktikumstellen im Schuljahr zur Verfügung stellen. Die Praktikanten und Praktikantinnen bewerben sich über das Internetportal www.elise.nrw.de

Das Praktikum ist nicht Teil des Studiums. Es soll vor Aufnahme des Lehramtsstudiums stattfinden, kann aber auch noch während des Studiums absolviert werden.
Das Eignungspraktikum hat einen Umfang von 20 Praktikumstagen, die an unserer Schule blockweise (4 Wochen) absolviert werden. Die durchschnittliche tägliche Einsatzzeit der Eignungspraktikanten beträgt sechs Zeitstunden. Fehltage müssen nachgeholt werden.
Das Eignungspraktikum dient der strukturierten Erstbegegnung mit dem künftigen Arbeitsplatz Schule. Die Praktikanten erhalten einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsfelder von Lehrerinnen und Lehrern und vollziehen den Perspektivenwechsel von der Schüler- in die Lehrerrolle.

Die Praktikanten und Praktikantinnen sollen

  • Einblicke in die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Unterricht erhalten
  • außerunterrichtliche Tätigkeitsfelder von Lehrkräften kennen lernen (z. B. Einblicke in Verwaltungs- und Beratungstätigkeiten, Teilnahme an Konferenzen, Pausenaufsichten…)
  • Lehrerinnen bei schulischen Aktivitäten unterstützen.

Die Praktikanten dürfen keinen Unterricht übernehmen, sondern sind nur unterstützend eingebunden. Sie können kleine Unterrichtssituationen unter Anleitung gestalten (z.B. der Praktikant übernimmt innerhalb der Stunde eine Fördergruppe oder betreut einzelne Schüler, bereitet ein Spiel für den Sportunterricht vor, übernimmt einen Unterrichtseinstieg usw.). Die Verantwortung bleibt bei der Lehrerin oder dem Lehrer.

Die gesammelten Erfahrungen und deren Reflexionen dokumentieren die Praktikanten und Praktikantinnen in einem Portfolio, welches sie beginnend mit dem Eignungspraktikum bis zum Ende ihrer Ausbildung begleitet. Am Ende des Praktikums sollen in einem abschließenden Beratungsgespräch mit dem Mentor die gewonnen Erkenntnisse und Erfahrungen thematisiert und diskutiert werden.

Die Absolventinnen und Absolventen des Eignungspraktikums sollen sich den folgenden Aufgaben stellen:

  • die Rolle der Lehrenden wahrzunehmen und zu reflektieren
  • die Situation der Schülerinnen als individuelle Lerner erfahren
  • die Schule als Organisation und Arbeitsplatz zu reflektieren,
  • erste eigene Handlungsmöglichkeiten im pädagogischen Feld zu erproben.
  • Lernfelder wahrzunehmen und zu reflektieren

Auf dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen und der notwendigen Fähigkeiten sollen die Praktikanten in dem abschließenden Beratungsgespräch angeleitet werden, ihre Studien- und Berufswahl zu reflektieren.

Organisation des Eignungspraktikums

1. Woche: Die erste Woche des Praktikums dient der Orientierung. Die Praktikanten werden über den Aufbau und die Struktur unserer Schule informiert. Im Erstgespräch unterschreiben sie den Praktikumsvertrag und erhalten einen Plan über den Ablauf ihres Praktikums. Im Gespräch mit dem Mentor werden weiterhin die Führung des Portfolio, die Vorannahmen zum Beruf des Lehrers sowie die Erkenntnisse aus der CCT- Selbsteinschätzung und die persönliche Zielformulierung thematisiert. Die Praktikanten begleiten in der ersten Woche den Mentor des Eignungspraktikums. Weiterhin erfahren sie, welche Pausenaufsichten, an welchen Veranstaltungen der OGS, an welchen Konferenzen und außerunterrichtlichen Veranstaltungen sie während des Praktikums teilnehmen sollen.

Ab der 2. Woche: In den folgenden Praktikumswochen nimmt der Praktikant/die Praktikantin am Unterricht der anderen Jahrgangsstufen / Kollegen teil. Hierbei werden die möglichen Studienfächer bzw. Hospitationswünsche des Praktikanten beim Zusammenstellen des Stundenplanes berücksichtigt. Auch in den kommenden Wochen wird der Praktikant in außerunterrichtliche Aktivitäten mit einbezogen ( Begleitung zum Gottesdienst, Gestaltung eines Nachmittags in der OGS, Hausaufgabenbetreuung und Kunst AG).

Nach zwei Wochen wird dem Praktikanten/der Praktikantin eine Zwischenreflexion angeboten. In diesem Gespräch werden die bisherigen Erfahrungen und die Arbeit mit dem Portfolio thematisiert. Gegebenenfalls werden die Zielvorstellungen neu abgestimmt.

Am Ende des Eignungspraktikums steht die verpflichtende Eignungsberatung durch den Mentor/ die Mentorin.

Das Praktikum wird mit der Praktikumsbescheinigung abgeschlossen.

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